Kaplan Sieder: “Wie in einer Diktatur!”

Die ÖBB sind ein Verkehrsbetrieb, der von allen steuerzahlenden Bürgern mitfinanziert wird. Der von den Vereinen AI, PAX Christi, Weltladen und Acus gemietete Schaukasten in der Bahnhofsunterführung wurde jedoch von Kaplan Sieder oft dazu missbraucht, mit einseitigen politischen Botschaften Passanten und Fahrgäste zu behelligen. Nun wurde der Mietvertrag seitens der ÖBB gekündigt.

„Im Bahnhofsbereich sind keine politischen Botschaften beziehungsweise Wahlwerbung gestattet“. Darauf haben laut Zitat in der NÖN die ÖBB Herrn Kaplan Sieder schriftlich und telefonisch mehrmals hingewiesen.

Doch der Herr Kaplan,

  • der statt Seelsorge Wahlkampf betreibt
  • der das Kommunistische Manifest mit der Bibel verwechselt
  • der die Menschen pauschal in böse Reiche und gute Arme einteilt
  • der nicht begriffen hat, dass Wohlstand nicht durch Verteilen entsteht, sondern durch Arbeit
  • der glaubt, dass uns durch die Digitalisierung die Arbeit ausgeht
  • der unser Sozialsystem mit einer Goldgrube verwechselt
  • für den die Menschenrechte das Recht auf Sozialmissbrauch beinhalten,

ist auch davon überzeugt, sich über das Gesetz hinwegsetzen zu dürfen. Laut NÖN sei die Kündigung für den Kaplan “wie in einer Diktatur”.

Schaukasten in der Bahnhofsunterführung

Hinter dem Verbot vermutet Kaplan Sieder die Stadträtin der FPÖ (jetzt ALFA – Alternative für Amstetten). Die Verfasserin der Artikel im Freiheitlichen Gemeindekurier hat zwar die abwertenden Botschaften des Herrn Kaplan öfters als Beispiel engstirnigen und schlichten Denkens thematisiert und zum Anlass genommen, seine kruden Thesen zu widerlegen, aber hinter der Kündigung des Vertrages durch die ÖBB steckt sie nicht.

Ganz im Gegenteil! Der Schaukasten mit den krausen Botschaften wird uns fehlen!

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